Bombenfund in Geislar am 15.02.2019

Am frühen Nachmittag wurden wir von der Leitstelle gebeten wurden, unsere Räumlichkeiten für die anrückenden Kräfte zur Verfügung zu stellen. Um 15:20 Uhr erfolgte die Alarmierung unserer Einheit über die Funkmeldeempfänger.

Um 15:30 Uhr waren die ersten Kräfte vor Ort. Bis zu den frühen Abendstunden war danach die komplette Löscheinheit Geislar in das Einsatzgeschehen involviert.

Die Räumlichkeiten unserer Löscheinheit wurden die Zentrale des Krisenstabes. Direkt vor der Fahrzeughalle wurde der Einsatzleitcontainer aufgebaut. Daneben stand – mindestens so wichtig wie die Einsatzleitung – der Verpflegungscontainer, aus dem im Laufe des Abends die Einsatzkräfte mit Getränken und einer warmen Suppe versorgt wurden. Die Seitenstraßen rund um das Gerätehaus in der Liestraße wurden als Sammelplatz für die vielen anrückenden Kräfte genutzt. Unsere Aufgabe war es zunächst, den Krisenstab zu unterstützen sowie die nach und nach anrückenden Kräfte (Feuerwehr, Ordnungsamt, Polizei und andere Hilfsorganisationen) einzuweisen.

Sehr schnell wurde bekannt, dass in einem Umkreis von 500 m um die Fliegerbombe herum die Bewohner aus den Häusern evakuiert werden mussten. Dies betraf Teile von Vilich-Müldorf, Vilich sowie Geislar. Wir haben dann den Einsatzbefehl erhalten, die Geislarer Bevölkerung im Bereich der Aurelianastraße sowie Hammstraße zu evakuieren und auf die bereitgestellten Notunterkünfte hinzuweisen. Ein anderer Trupp unserer Einheit bekam die Aufgabe, zusammen mit anderen Kräften den Fundort der Bombe entsprechend auszuleuchten.

Nach erfolgter Evakuierung der Bevölkerung wurde die Bombe dann vom Kampfmittelräumdienst gegen 22:40 Uhr entschärft und abtransportiert. Die Kräfte rückten nach und nach ab.

Gegen 24 Uhr war unser Einsatz wieder beendet.

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